Mit Erektion bezeichnet man ganz allgemein den Prozess der Versteifung des männlichen Penis.

Erektion

Wie funktioniert die Erektion des Mannes?

Durch die Öffnung der sogenannten Sperrarterien und des muskulär induzierten Blutstau gewinnt der Penis des Mannes bei sexueller Erregung an Härte und Länge. Ein spezielles Hohlkörpergewebe (Tunica albuginea) gibt ihm dabei seine Form. Die Erektion ist unbedingte Voraussetzung für die Penetration und damit für die Fortpflanzung.

Was im Kopf, im Rückenmark und Penis genau abläuft, um den Geschlechtsapparat des Mannes in Gang zu bringen, zeigen wir Ihnen hier. Außerdem erfahren Sie, wofür nächtliche Erektionen gut sind und warum Sie PHALLOSAN forte trotzdem ruhigen Gewissens im Schlaf tragen können.

Reiz-Reaktions-Prinzip der Erektion

Die Erektion ist eine Reaktion des Körpers auf bestimmte Reize. So kann die Erektion etwa durch sexuelle Fantasien, visuelle, aber auch akustische Reize ausgelöst werden, die beim Mann mit Geschlechtsverkehr konnotiert sind. Alternativ wird die Erektion durch mechanische Reizung der Geschlechtsteile ausgelöst.

Meldet das Nervensystem einen mechanischen Reiz an einer sexuell empfindlichen Stelle, etwa Penis oder Hodensack, reagiert hauptsächlich das vegetative Nervensystem, das für die meisten unwillkürlichen, lebenserhaltenden Maßnahmen und Verhaltensweisen (etwa Atmung oder Temperaturhaushalt) zuständig ist. Der Parasympathikus, ein Nervenzentrum im Hirnstamm, schickt Signale durchs Rückenmark an den Plexus lumbosacralis, ein neuronales Geflecht der Wirbelsäule auf Höhe des Beckens. Die Nervenenden des Plexus lumbosacralis reichen bis in die Arterien und Venen der penilen Schwellkörper und erreichen dort eine Gefäßöffnung bzw. Erweiterung. Muskeln an der Peniswurzel unterbinden währenddessen den Abfluss des Bluts. Ergebnis: Das erektile Gewebe wird stärker durchblutet, der Penis schwillt gewissermaßen an.

Eine Erektion als Reaktion auf visuelle, akustische oder imaginäre sexuelle Reize entsteht meist unter Beteiligung des cerebralen Cortex (Großhirnrinde). Diese Hirnregion ordnet, vereinfacht gesagt, alle Sinneseindrücke, koordiniert entsprechende Verhaltensweisen, Gedächtnisleistungen und macht das Erleben des Bewusstseins möglich – sie ist also das Zuhause der menschlichen Psyche. Der cerebrale Cortex kann eine Erektion aber genauso gut unterbinden, etwa wenn er sich durch Stress oder psychische Traumata beeinträchtigt sieht. Hier also liegen teilweise erektile Dysfunktionen begründet, wenn sie nicht andere körperliche Ursachen haben, etwa eine Verletzung des Rückenmarks.

Nächtliche Erektion und „Morgenlatte“

Während der REM-Schlafphasen (REM steht für „rapid eye movement“, also „schnelle Bewegungen der Augen“) kommt es bei Männern mit normaler Erektionsfähigkeit zu einer regelmäßigen Versteifung des Glieds. Die REM-Schlafphase ist diejenige, während der Mensch träumt. Obwohl das vegetative Nervensystem während der REM-Phase entsprechend aktiv wird und eine Erektion auslöst, muss der Traum keineswegs sexuell sein. Sogar bei Embryos hat man schon (nächtliche) Erektionen beobachtet.

Bleibt eine dieser Erektionen bis zum Aufwachen bestehen, wird dies umgangssprachlich als „Morgenlatte“ bezeichnet. Eine morgendliche Erektion ist also eigentlich nur ein Überbleibsel von letzter Nacht. Es ist streitbar, ob eine volle Blase Einfluss auf die Bildung einer (nächtlichen) Erektion hat. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine volle Blase Nervenstränge reizt, die an der Erektion maßgeblich beteiligt sind. Die nächtliche Erektion ist ein wichtiger Indikator für die Ursache einer erektilen Dysfunktion. Kann der Mann beim Liebesspiel keine Erektion bekommen, könnte das körperliche Ursachen haben. Wenn der Körper aber offensichtlich in der Lage ist, nachts eine Erektion hervorzubringen, gibt es vermutlich psychische Ursachen (zum Beispiel Stress oder Depression). Regelmäßige Erektionen sind nach der Meinung vieler Sexualforscher unbedingt nötig, um die allgemeine Erektionsfähigkeit und Qualität der Erektion aufrechtzuerhalten – sie „trainieren“ den Penis gewissermaßen.

Kann PHALLOSAN forte auch während einer Erektion getragen werden?

PHALLOSAN forte beeinträchtigt die Erektionsfähigkeit in keiner Weise – ganz im Gegenteil. Die Vakuumglocke setzt direkt an der Eichel an, weder Saugglocke noch Kondom beeinträchtigen die Blutzirkulation. So passt sich das Stretchgurt-System jederzeit völlig unmerklich einer Erektion an und kann damit auch ohne Einschränkung nachts getragen werden. PHALLOSAN forte kann auch unterstützend zur Therapie bei Penisdeviation oder erektiler Dysfunktion eingesetzt werden. Einige Probanden empfanden bei einer klinischen Studie ihre Erektion nach einem halben Jahr Tragedauer allgemein wesentlich härter.